Die Sportart Polo gehört zum Pferdesport und wird hoch zu Ross ausgeführt. Hierbei bilden Reiter und Pferd eine Einheit. Der Reiter führt außerdem einen Schlagstock mit sich, womit er den Ball in Richtung Tor bewegen kann.
Das Spielfeld ist ca. 275 m lang und 190 m breit. Die stehen am kurzen Ende der langen Seite und weise eine Breit von 7,30 auf – nach oben gibt es keine Begrenzung was die Höhe des Tores betrifft. Der Polospieler muss den Ball nur innerhalb der Pfosten hindurch bringen – jeder Treffer dieser Art gilt als Tor.
Die Teams die gegen einander spielen bestehen jeweils aus 4 Spielern – immer zwei Teams werden auf dem Spielfeld gegen einander antreten. Die Aufteilung ist klar geregelt, zwei der 4 Spieler sind für den Angriff zuständig, einer ist der Spielmacher – der Taktiker und einer bildet mit seinem Pferd die Abwehr.
Ein Spiel wird aus 4 Spielabschnitt â 7,5 effektiven Spielminuten gebildet – das heißt, sobald der Ball (aus welchen Gründen auch immer) aus dem Spiel ist, wird die Spielzeit angehalten. Zwischen den ersten beiden und den letzten beiden Vierteln bestehen Pausen von 3 Minuten, in der Halbzeit wird eine Pause von 5 Minuten zugestanden. Die verlängerte Halbzeitpause soll vor allem dem Zuschauer die Möglichkeit geben, den Rasen wieder zurecht zu treten, denn durch die häufigen Wendemanöver der Pferde und auch die Schläge mit dem Poloschläger ist der Rasen immer sehr mitgenommen bei einem Polospiel.
Nach jedem erzielten Tor wird die Spielseite gewechselt, diese Eigenart stammt noch aus den Anfangszeiten des Polo. Als dies noch in den englischen Kolonien gespielt wurde: dort herrschte bekanntermaßen große Hitze und anhaltender Sonnenschein, wenn man also dort Polo gespielt hat – war es ein tatsächlicher Nachteil lange gegen das Sonnenlicht zu spielen, also führte man die Regel ein, nach jedem Tor die Seiten zu wechseln. Diese Spielregel hat man bis heute beibehalten.
Die Mannschaft, die am Ende die meisten Chukkas (Tore) erzielt hat, gilt als Gewinner.